eFit AustriaeFit Austria war eine Initiative des damailgen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur von 2001 bis 2007.
Unter eFit Austria solle der nachhaltigen Einsatz der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert werden. eFit Austria war eine offene Plattform für Initiativen und Projekte, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen.
eFit Austria umfasste folgende Schwerpunktbereiche: eEducation, eScience, eTraining, eCulture sowie eAdministration. Weiters bot eFit ein eLearning-Portal und förderte auch die Entwicklung der für diese Aktivitäten notwendigen Infrastruktur.
Schwerpunkt eCulture
Im Rahmen des Schwerpunktes eCulture stellte die Digitalisierung von Kulturgütern durch „Gedächtnisinstitutionen“ ein zentrales Anliegen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur dar.
Wesentliche kulturpolitische Zielsetzungen für die Digitalisierung waren: - Bereitstellung einer kritischen Masse an digitalen Ressourcen, die auf bestehende und zukünftige NutzerInnen-Erwartungen abgestimmt sind (Strategien für digitale Ressourcen),
- Förderung des Know-how-Transfers an Institutionen, die derzeit nicht zur Mitwirkung fähig sind, sowie eine Erhöhung des regionalen Stellenwertes von Archiven, Bibliotheken, Museen und anderen kulturellen Institutionen (Maßnahmen für regionale Entwicklung),
- Verbesserung des Zugangs zu Informationen und Materialien des Kulturerbe-Sektors (Zugangspolitik),
- Intensivierung der Nutzung von Inhalten seitens unterschiedlicher Zielgruppen (Nutzungspolitik),
- Erschließung und Aufbereitung des kulturellen Erbes bis hin zur Marktfähigkeit (Verwertungspolitik),
- Sicherstellung der Nutzbarkeit von Ressourcen im Kulturerbe-Sektor für die Zukunft (Politik der Erhaltung).
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