Digitalisierung OeM: Digitalisierung der Bestände der Österreichischen MediathekKategorie: National Die Langzeitarchivierung von AV-Medien ist nur digital möglich. Deshalb werden - derzeit - die Tonaufnahmen, d. h. Tonbänder, Schallplatten, Audiokassetten, CD's, DAT's etc., der Österreichischen Mediathek digitalisiert.
Gesamtbestand: 1 Million Tonaufnahmen auf 250.000 Trägern.
Geplant ist, einen großen, in seinen genauen Grenzen noch nicht abgesteckten (aber durch die Aufgabenstellung der Mediathek als österreichisches nationales Archiv für Töne definierten) Teil davon zu digitalisieren.
Derzeit sind 6.000 Einheiten digitalisiert. Es ist geplant, bis zum Jahresende 2004 10.000 Einheiten zu digitalisieren.
Die Prioritäten sind:
- das Gefährdetste
- das Wertvollste (mit höchstem Quellenwert)
- das Gefragteste
Das gesamte Digitalisat ist lokal auf Medienstationen („Voxboxen“) abhörbar.
Im Internet sind Ausschnitte („Clips“), derzeit 250, nach – äußerst aufwändiger - rechtlicher Klärung abhörbar. Eine Erweiterung ist geplant.
Voxboxen: Abrufen der Tonaufnahmen aus dem Katalog, Abspielen mit Spezial-Player („Wave-Wizard“, mit Wellenform-Darstellung, Direktzugriff zu bestimmten Zeitpositionen („Marker“), Setzen solcher „Marker“ durch die Benutzer und Benutzerinnen; Herauskopieren bestimmter Teile der Aufnahmen etc.) [www.mediathek.ac.at/digitalisierung_1.htm] Projektstatus: Laufend (Ko-)Finanzierung: Finanzierung aus eigenen Mitteln Digitalisierungsprozess
Der Digitalisierungsprozess ist Teil des gesamten digitalen Systems der Mediathek, das neben digitalen Workstations, Katalogdatenbank und Massenspeicher noch verschiedene automatische Abläufe enthält.
Die Digitalisierung erfolgt nach dem Prinzip 1:1, d. h. es wird ein dem ursprünglichen analogen Original entsprechendes „elektronisches Original“ geschaffen; daher höchster Qualitätsanspruch: BWF (broadcast-wav-file) in der Auflösung 96 kHz 24 bit. Dieses BWF tritt aus Sicherheitsgründen dreimal auf: zweimal innerhalb des Systems (auf Hard Disc und auf Sony AIT3-Datenkassette in einem robotischen System) und einmal als AIT-Kassette extern verwahrt (Kapazität des Massenspeichers derzeit: 60 TB; erweiterbar).
Wenn erforderlich oder günstig Migration auf neue Träger u/o in neue Formate (eine erste Migration läuft gerade).
Das heißt: neben dem eigentlichen Digitalisierungsvorgang spielt der zweite Schritt – die digitale Langzeitarchivierung – eine ebenso große Rolle im digitalen Gesamtsystem der OeM.
Benützungsformat: mp3. Ein mp3-Exemplar wird ebenfalls im Massenspeicher aufbewahrt, ein weiteres steht im Webserver für lokale – und in eingeschränkter Form (s. o.) für das Web – zur Verfügung. KontaktHR Dr. Rainer Hubert T.: ++43-1-597-3669-35 F.: ++43-1-597-3669-40 E-Mail: rainer.hubert@mediathek.ac.at
ProjektkoordinatorTechnisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek
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